Konkurrenz Stand gehalten
Holzhauser Straßenlauf mit knapp 170 Startern
Im Vorfeld stand die 22. Auflage des Volks- und Straßenlaufes in Holzhausen unter keinem guten Stern. Mögliche Parkprobleme durch eine zeitgleich stattfindende Reitveranstaltung und starke Konkurrenz durch an den Stadtlauf in Bielefeld sorgten für Sorgenfalten bei der Veranstaltergemeinschaft LC 92 Bad Salzuflen und TSG Holzhausen. Am Samstag löste sich dann die Anspannung.
Parkplätze gab es reichlich und auch die Teilnehmerzahl blieb stabil. Eine schnelle Strecke, durch die amtliche Vermessung mögliche Einträge in Bestenlisten und herrliches Sommerwetter lockte knapp 170 Starter an die B 239. Damit konnte der Volkslauf in Holzhausen natürlich nicht mit den 3600 Teilnehmern beim Lauf im Oberzentrum mithalten. „Wir danken deshalb allen Läufern und Walkern, die uns die Treue gehalten haben“ äußerte sich Lothar Prüßner, 1. Vorsitzender des LC 92.
Die meisten Starter traten beim Volkslauf über zehn Kilometer an. Lokalmatador Andreas Daubel („Die Luschen“) siegte wie im Vorjahr vor Michael Rüsenberg (TV 1895 Steinheim), der 2010 den Halbmarathon gewonnen hatte. Nach dem zweiten Platz im Vorjahr lief Renate Heiland vom LC 92 Bad Salzuflen diesmal ganz nach vorne. Ihre Vereinskollegin Stefanie Lipinski kam als zweite Läuferin ins Ziel.
Souveräne Siege sahen die Zuschauer beim Halbmarathon. Ingo Wissmann vom TV Lemgo kam mit fast vier Minuten Vorsprung vor Uwe Bröker aus Bad Salzuflen im Ziel an. Noch deutlicher fiel das Ergebnis bei den Damen aus. Vorjahreszweite Kerstin Lucke vom TSVE Bielefeld hatte am Ende einen Vorsprung von fast zwölf Minuten auf Manuela Hesse von der LG Leo.
Ein Kopf an Kopf Rennen lieferten sich Fabian Langmann (Detmold Jerxen) und Richard Wilkening (LG Lage-Detmold) beim Fünf-Kilometerlauf. Zeitgleich kamen die beiden jungen Männer im Ziel an. Bärbel Büschemann sicherte sich den ersten Platz für die LG Lage-Detmold. Wie im Vorjahr auf Platz zwei lief Heike Elsner vom LC 92 Bad Salzuflen.
Ein unerwartetes Problem gab es am Ende dann doch noch. Ein streunender Hund lief in einer Siedlung den Läufern immer wieder zwischen die Beine. Zu Stürzen kam es aber nicht.
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